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KI, Leadership & die Führungskraft: Warum AI unverzichtbar wird, doch Führungskräfte zögern beim Einsatz künstlicher Intelligenz

Key Takeaways für C-Level und Executives:

  • Der Status quo: Wie zeigt eine neue Studie, erkennen Top-Manager den Wert von Algorithmen. Dennoch bleiben beim Einsatz jedoch zögerlich.

  • Das Risiko: Wer als Top-Entscheider KI nicht strategisch nutzt, riskiert seinen Wettbewerbsvorteil und seine eigene Marktattraktivität für Headhunter.

  • Die Lösung: KI-Readiness ist heute eine essenzielle Kompetenz. Es geht nicht um die Abschwächung menschlicher Komponenten, sondern um die Stärkung von Effizienz und strategischer Exzellenz.

Der Wandel der Arbeitswelt vollzieht sich rasant, und KI verändert die Spielregeln auf den höchsten Managementebenen grundlegend. Eine aktuelle Befragung im Auftrag der Liz Mohn Stiftung, genauer gesagt Ipsos hat die Befragung im Auftrag der Liz Mohn Stiftung durchgeführt, liefert hochspannende Einblicke in die Chefetagen. Die Ergebnisse sind ein Weckruf: Führungskräfte erkennen Potenziale künstlicher Intelligenz, lassen diese jedoch oft brachliegen.

Inhaltsverzeichnis

Führungskraft: Die neue Rolle im digitalen Wandel

Die Anforderungen an Führungskräfte haben sich verschoben. Wer heute ein Unternehmen lenkt, muss nicht nur Fachwissen und Soft Skills mitbringen, sondern auch technologische Souveränität beweisen. Rund ein Drittel der Befragten nutzt bereits Algorithmen, um Innovation zu beschleunigen und Prozesse zu optimieren. Genauer: Ein Drittel der Befragten nutzt KI als festen Bestandteil der täglichen Arbeit. Etwa 33 Prozent der Befragten nutzt KI regelmäßig, um komplexe Daten zu analysieren und strategische Entscheidungen zu treffen.

Doch abseits dieser Vorreiter herrscht eine gewisse Zurückhaltung. Viele C-Level-Entscheider sind zurückhaltend, wenn es darum geht, KI strategisch verankert im Unternehmen auszurollen. Dies liegt oft an fehlenden Leitplanken. Führungskräfte müssen eine klare Leitlinie vorgeben und den Umgang mit KI aktiv vorleben, um Teams Sicherheit zu geben.

Im Durchschnitt nehmen sich Personalverantwortliche nur 30 bis 60 Sekunden für die Erstprüfung einer Bewerbung. Großkonzerne setzen sogar fast ganz auf KI-basierte CV-Parser. In beiden Fällen sind eine klare Strukturierung und sofort erkennbare Schlüsselinformationen unerlässlich für Ihren Bewerbungserfolg.
Christina Becker
Recruiting-Expertin

KI: Vom Hype zum strategischen Hebel

Zudem wird KI zunehmend für weit mehr als nur Routineaufgaben genutzt. Top-Management und Leadership profitieren massiv von prädiktiven Analysen. 42 Prozent der fortschrittlichen Manager geben an, dass durch KI-gestützte Systeme bereits heute bessere und datenbasiertere Ergebnisse erzielt werden. Die Technologie wird zunehmend für datengetriebene Entscheidungen genutzt.

Längst haben sich Tools für die Zusammenarbeit etabliert. Ob ChatGPT, Microsoft Copilot oder spezialisierte Branchen-Software („working with AI„) – diese Tools sind keine reinen IT-Spielereien mehr, sondern betriebswirtschaftliche Hebel. Wer diese Potenziale strategisch zu erschliessen weiß, kann den Wettbewerbsvorteil seines Unternehmens massiv ausbauen.

Künstliche Intelligenz auf dem Prüfstand

Trotz dieser Vorteile gibt es Bedenken. Sorgen bremsen Einsatz und Skalierung. Rund 60 Prozent der Befragten befürchten, dass KI zu einer Kultur der Überwachung führt. Die Angst vor einer Kultur der Überwachung und Kontrolle ist in vielen deutschen Chefetagen tief verwurzelt. Ebenso viele befürchten eine schleichende Abschwächung menschlicher Komponenten in der Führung.

Dabei sollte Technologie den Menschen nicht ersetzen. Stattdessen kann KI unterstützt eingesetzt werden, um Freiräume für echtes Leadership zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt stärken zu können. Führungskräfte sollten hier als Moderatoren auftreten: Ein proaktiver Dialog über Verantwortung und Ethik ist zwingend notwendig, um eine konstruktive Nutzung ermöglichen zu können.

Führungskräfte zögern beim Einsatz künstlicher Technologien

Die Zahlen der Studie sprechen eine klare Sprache: Verschiedene Faktoren beeinflussen die zögerliche Haltung. Politik und Kultur in Deutschland spielen dabei oft eine restriktive Rolle im Vergleich zum angelsächsischen Raum. 37 Prozent der Manager geben an, dass unklare rechtliche Rahmenbedingungen sie bremsen. 45 Prozent sehen zwar enorme Chancen, scheuen aber das Risiko der Implementierung.

Interessant sind auch die Generationsunterschiede. Es zeigt sich: Jüngere Führungskräfte offener gegenüber neuen Systemen. Sie fordern eine höhere Bereitschaft zur Innovation ein. Auch die Unternehmensgröße ist entscheidend: In Konzernen wird die Technologie signifikant häufiger genutzt gegenüber 50-100 Mitarbeitenden fassenden mittelständischen Betrieben.

Führungskräfte KI-ready machen: Ein Muss für die Karriere

Die Haltung gegenüber KI wird zunehmend zum Karrierefaktor. Wer sich als Führungskraft zukunftsfähig positionieren will, muss KI-Readiness beweisen. Nur 19 Prozent der Top-Manager können sich eine zukünftige Nutzung vorstellen, bei der Systeme Führungsaufgaben künftig vollständig übernehmen. Doch 27 Prozent der Vorstände erwarten bereits heute, dass ihre Bereichsleiter und C-Level-Kollegen eine klare KI-Strategie vorlegen können.

Wir von professionellbewerben.de wissen aus unserer täglichen Arbeit mit Headhuntern und Executive-Search-Beratern: Algorithmen werden nicht nur in den Unternehmen genutzt, sondern auch bei der Suche nach neuem Personal. Eine Führungskraft wird heute zunehmend von AI-gestützten Systemen (sogenannten CV-Parsern) auf Passgenauigkeit geprüft. Daher erstellen wir Lebensläufe für Top-Manager und Führungskräfte stets so, dass sie sowohl menschliche Entscheider als auch die strengen Kriterien von ATS-Systemen (Applicant Tracking Systems) mühelos passieren.

Beim Einsatz von Algorithmen Hürden überwinden

Wer beim Einsatz von modernen Management-Tools zögert, verschenkt wertvolles Terrain. Die Integration von Systemen erfordert eine klare Vision, um Innovationen im Unternehmen vorantreiben zu können. Zeigen Sie Offenheit, machen Sie sich mit den Möglichkeiten vertraut und positionieren Sie sich als Gestalter des Wandels.

Zögern beim Einsatz künstlicher Intelligenz ist ein Karriererisiko

Lassen Sie sich nicht abhängen. Zögern beim Einsatz künstlicher Intelligenz signalisiert Aufsichtsräten und Headhuntern mangelnde Zukunftsfähigkeit. In einem Marktumfeld, das Agilität und Effizienz honoriert, ist die aktive Auseinandersetzung mit der Technologie ein absolutes Muss im KI-Zeitalter.

Transformation im Executive Management

Die digitale Transformation ist längst in der Chefetage angekommen. Zeigen Sie in Ihrem Lebenslauf und in Ihrem LinkedIn-Profil ganz konkret auf, wie Sie in der Vergangenheit digitale Prozesse oder Automatisierungen geleitet haben. Wer hier souverän auftritt, sichert sich den Zugang zu den exklusivsten Positionen im Executive-Segment.

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