Bewerbung Individuell

Individuelle Bewerbung – Wie Sie sich von Ihren Mitbewerbern abheben

Auf eine Stelle bekommen Unternehmen – vor allem große Unternehmen wie BMW, Daimler oder Boss – teilweise 1.500 Bewerbungen. Nun ist die Frage, wie sich ein Bewerber aus dieser Bewerbungsflut positiv abheben kann.

Wir bekommen jeden Tag Bewerbungen zu Gesicht, welche nichtssagend und ausdruckslos sind und welche innerhalb eines Unternehmens in der breiten Masse an Bewerbungen untergehen würden.

Nun ist allerdings die Frage, worauf es bei einer Bewerbung ankommt.

Auf ein hippes, stylisches Design? Auf einen fancy, aufgepeppten Lebenslauf? Darauf den Lebenslauf möglichst um jeden Preis auf die oftmals als Richtwert angegebenen zwei Seiten zu quetschen, auch wenn dadurch Inhalt verloren geht?

Wir erklären Ihnen in diesem Artikel worauf genau es bei Ihrer Bewerbung ankommt und wie Sie Ihre Bewerbung von der Masse an 08/15-Bewerbungen abheben können.

Inhalt

Wie Sie Ihre Bewerbung optisch abheben

Die erste Frage die sich jeder Bewerber stellt ist, wie er oder sie seine Bewerbung optisch gestalten sollte.

„Ach, das ist doch ganz einfach!“ bekommen wir oftmals zu hören. „Es gibt doch hunderte Designvorlagen im Internet! Und teilweise auch noch kostenlos!“

Ja, das stimmt. Und für beispielsweise Schüler, die eine Praktikums- oder Ausbildungsstelle suchen, sind viele dieser Vorlagen auch gut geeignet. Allen anderen Bewerbern raten wir von diesen teilweise sehr „fancy“ Designs ab, bzw. zur Vorsicht… Aber warum?

Weil wir schon von vielen Personalverantwortlichen gehört haben, dass diese Bewerbungsvorlagen oft völlig unzureichend und auch kontraproduktiv sind. Weshalb erklären wir euch kurz anhand einer zufällig ausgewählten Pinterest-Vorlage, welche wir mit einem Recruiter durchgesprochen haben. Anhand dieser erklären wir Ihnen, worauf es ankommt und anhand welcher Kriterien Sie Ihr Design auswählen sollten.

Blogbeitragsbild Negativbeispiel

Dieses Bewerbungsdesign wirkt auf den ersten Blick aufgeräumt, ordentlich und elegant.

Aber wenn ich diese Vorlage unserem Personaler zeige, fällt plötzlich einiges negativ auf, wie beispielsweise die Icons oben rechts in der Ecke.

Sicherlich lässt sich nun darüber streiten, ob diese Icons „modisch“ oder aber zu verspielt sind. In kreativen Berufen kann man mit solchen Icons eventuell nicht sonderlich viel falsch machen, aber für andere Berufsgruppen und vor allem in höheren, strategischen Positionen würde ich von diesen Icons abraten!

Die Fragen unseres Personalers zu den Icons:

„Wendet die Dame in ihrem Job ebenfalls überproportional viel Zeit mit kleinen Verschönerungen und Spielereien auf, die eigentlich nicht sein müssten? Weiß sie in ihrem Arbeitsalltag, welche Aufgaben wichtig sind oder konzentriert sie sich auf die unwichtigen Aspekte ihres Jobs anstatt auf die, die Priorität haben und das Unternehmen voranbringen?“

Beim beruflichen Werdegang fällt dagegen auf, dass unverhältnismäßig viel Platz für die Jahreszahlen verschwendet wurde. Der für den Personalverantwortlichen eigentlich interessante Teil, nämlich die Tätigkeiten, welche die Bewerberin ausgeübt hat, sind nur ganz kurz angerissen und viel zu allgemein gehalten.

Die Fragen unseres Personalers zu diesem Punkt:

„Wie soll anhand dieses Lebenslaufes entschieden werden, ob die Kandidatin für den Job qualifiziert ist? Hat Sie in den Aufgaben, welche Sie innerhalb unseres Unternehmens übernehmen soll, überhaupt Erfahrung? Außerdem stimmt die Gewichtung von wichtigen und unwichtigen Informationen nicht. Kann die Bewerberin dann innerhalb ihres Jobs entscheiden, welche Aufgaben und Informationen wichtig sind und welche vernachlässigt werden können? “

So viel zu Bewerbungsvorlagen aus dem Internet…

Wie können Sie Ihre Bewerbung also optisch von anderen Bewerbungen abheben, ohne die Fehler zu machen, die wir hier gesehen haben?

Hier eine Kurzanleitung für Sie:

1. Gewichten Sie Ihre Informationen vor Erstellung Ihrer Bewerbung richtig

2. Schauen Sie sich die Stellenanzeige und die Unternehmen genau an, auf welche Sie sich bewerben möchten

3. Überlegen Sie sich ein zu Punkt 1 & 2 passendes Design

4. Halten Sie das Design so schlicht wie möglich

4. Beurteilen Sie vorgefertigte Designs eher vom praktischen Standpunkt aus, als nach dem Faktor „modern“, „fancy“ oder „schön“

5. Verwenden Sie zu sich und der angestrebten Position passende Farben

Die Gewichtung von Informationen

Überlegen Sie sich, was dem Leser wichtig ist. Das sind vor allem Ihre Kenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten! Deshalb sollte der Bereich für Ihre Aufgaben in Ihren Positionen immer mindestens 2/3 der Seitenbreite einnehmen, die Jahreszahlen dagegen nur etwa 1/3 oder sogar noch weniger.

Ob Sie die Seitenzahlen links (klassisch) oder rechts anordnen, hängt zu einem großen Teil davon ab, was der Leser zuerst sehen soll. Haben Sie Lücken im Lebenslauf, die nicht sofort auffallen sollen oder haben Sie eventuell erst in einem oder zwei Unternehmen gearbeitet und das dafür viele Jahre lang, wäre es eine gute Überlegung die Jahreszahlen nach rechts zu schieben und die Textblöcke über Ihre Fähigkeiten nach links.

So fallen dem Personaler zuerst Ihre Fähigkeiten ins Auge und erst danach die Jahreszahlen.

Die Stellenanzeige auf die Sie sich bewerben

Die Unternehmen, in welchen Sie sich bewerben möchten, haben jeweils ein eigenes CI, also ein eigenes Design, welches bestimmt auch in der Stellenanzeige hervorsticht. Wenn nicht, können Sie auch auf der Internetseite nachsehen, welche Farben und welche Schriften die Unternehmen für Ihre Internetauftritt benutzen. Sind die Websiten eher modern und flippig aufgebaut oder eher klassisch und dezent?

Wenn Sie diese beiden Dinge nutzen und auf Ihre Bewerbung ummünzen können, haben Sie bei dem Personaler bestimmt – unbewusst – schon Punkte gesammelt! Also schauen Sie, ob Sie Ihre Design dem Stil des Unternehmens ein bisschen angleichen können.

Das passende Design

Nun geht es ans Eingemachte. Nun müssen Sie sich ein Design überlegen, welches zu Ihrer Persönlichkeit, Ihrem Bewerbungsaufbau und idealerweise auch noch zu den Unternehmen passt, bei welchen Sie sich bewerben möchten.

Wenn Sie sich mit InDesign auskennen, ist das vermutlich kein Problem für Sie. Aber auch wenn nicht, ist das nicht schlimm. Viele Designs können ebenso ganz einfach in Word gebastelt werden. Mit verschiedenen Formen und Strichen in den entsprechenden Farben, können Sie sich ganz einfach ein Design selber basteln.

(Dazu finden Sie hier auch zeitnah einen Blogbeitrag, in welchem wir näher auf dieses Thema eingehen.)

Halten Sie das Design so schlicht wie möglich!

Es ist wichtig, das Design bezüglich Gadgets und Icons so schlicht wie möglich zu halten. Das Design soll deine Bewerbung auflockern und von den anderen Bewerbungen abheben. Aber nicht durch super viele Icons und jede Menge kleine Gadgets wie Telefonhörer und kleine Briefumschläge vor den jeweiligen Kontaktinfos, sondern durch eine dezente und geschmackliche Unterstreichung deiner Informationen.

Denn nochmal: Die Informationen sind das Wichtige in einer Bewerbung – das Design ist nur sekundär!

Die passenden Farben

Wenn Sie Ihr Design dann soweit fertig haben, geht es noch um die Auswahl passender Farben. Vielleicht haben Sie sich für die Farbe des jeweiligen Unternehmens entschieden. Das ist oftmals nicht schlecht, allerdings sollten Sie auch darauf achten, dass die Farbe zu Ihnen und auch zu Ihrem Bewerbungsbild und Ihrer angestrebten Stelle passt.

Wie Sie Ihre Bewerbung inhaltlich abheben

In diesem Kapitel geht es nun darum die Bewerbung auch inhaltlich von anderen Bewerbungen abzuheben.

Wir bekommen in unserem Unternehmen oft Bewerbungen zu sehen, die folgendermaßen aufgebaut sind:

Komplettes Negativbeispiel

Auf den ersten Blick nicht schlecht, oder?

Alles ordentlich formatiert, nettes Bewerbungsbild und der Lebenslauf übersichtlich auf einer Seite wie das ja so viele Bewerbungsratgeber empfehlen.

Dann schauen wir uns das Ganze jetzt mal ein bisschen genauer an:

Allgemein fällt als Erstes auf, dass die Adresse nur ein Mal in der ganzen Bewerbung auftaucht, nämlich im Lebenslauf. Das kann man machen, schöner und übersichtlicher sind die Adresse und die Kontaktdaten allerdings in einer Kopf- oder Fußzeile aufgehoben, so dass der Personaler von jeder Seite aus immer gleich den Blick auf die Kontaktmöglichkeiten hat und ihm so die Kontaktaufnahme erleichtert wird.

Nun zu den zwei einzelnen Seiten:

a) Der Lebenslauf:

Beispiel Lebenslauf

Die Fragen unseres Personalers zu diesen Unterlagen:

„Als Personaler bekomme ich durch diesen Lebenslauf kein rundes 3D-Bild von Frau Muster. Es ist lediglich ersichtlich, dass sie in vier verschiedenen Unternehmen als Verkäuferin gearbeitet und davor eine Ausbildung als Einzelhandelskauffrau abgeschlossen hat. Für diesen Beruf, welcher in jeder Position mehr oder weniger die selben Aufgaben hat, mag so ein Lebenslauf in Ordnung sein, Sobald die Aufgaben aber etwas komplexer werden oder sich von Unternehmen zu Unternehmen und von Branche zu Branche unterscheiden, ist solch ein Lebenslauf absolut nichtssagend.“

Dieser berufliche Werdegang hinterlässt beim Leser also mehr Fragezeichen als Antworten und wird nicht dazu beitragen, dass er Frau Muster als potenzielle und qualifizierte Mitarbeiterin wahrnimmt.

Die Fragen, die der Personalverantwortliche durch den Lebenslauf beantwortet haben möchte sind beispielsweise folgende:

Was waren die unterschiedlichen Aufgaben von Frau Muster in den einzelnen Positionen?

Hat Sie in den unterschiedlichen Stellen verschiedene Aufgaben übernommen und deshalb eine große Bandbreite von Fachwissen oder hatte Sie in jeder Position dieselben Aufgaben und ist deshalb jetzt Expertin in diesen Bereichen?

Bei Bewerbungsunterlagen geht es vor allem darum, dem Personaler ein so genaues und vollständiges Bild wie möglich von der eigenen Person zu vermitteln und dabei das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren.

Was sind noch wesentliche Punkte, die den Personaler interessieren?

Hat Frau Muster vielleicht Weiterbildungen absolviert? Wenn ja, wo, welche und wie lange liegen sie zurück?

Was bei dieser Bewerbung auch unglücklich aufbereitet ist, sind die Zusatzqualifikationen. Der Personal- oder Fachverantwortliche möchte gerne eine genaue Vorstellung davon, wie gut die Fremdsprachen- und EDV-Kenntnisse der Bewerber sind. Kann Frau Muster nur drei Sätze auf Englisch und einen einfachen Brief in Word tippen oder spricht sie Englisch eventuell sogar fließend und kennt sich mit Word und Excel bestens aus?

Informationen wie Führerschein sollten in einem Lebenslauf nur auftauchen, wenn sie direkt etwas mit dem Job zu tun haben. Mitunter kann es besser sein diese Informationen wegzulassen und dem Gegenüber so zu zeigen, dass man das Wesentliche erkennt und sich auch darauf fokussieren kann.

Zu guter Letzt fehlt unter dem Lebenslauf das Datum und die Unterschrift von Frau Muster.

b) Das Anschreiben

Beispielbanschreiben

Den ersten Satz mit den Worten „Hiermit möchte ich mich auf die oben genannte Stelle bewerben“ haben Personaler schon unendlich oft gelesen. Er ist nicht sonderlich originell und hat keinerlei Aussagekraft.

Auch der zweite und dritte Absatz sagt nichts über die Motivation oder die Qualifikationen von Frau Muster aus, sondern gründet sich nur auf leeren Allgemeinsätzen. Der Personaler bekommt weder Belege noch glaubwürdige Beispiele für die „geforderten Fähigkeiten“, welche Frau Muster angeblich mitbringt. Auch welche Aufgabenbereiche sie in ihren letzten Jobs angeblich abgedeckt hat bleiben hier im Dunkeln und werden in keiner Form näher aufgeführt oder angerissen.

Das Massenanschreiben ist hier so offensichtlich, dass kein Personalverantwortlicher Frau Muster einer anderen Kandidatin vorziehen wird.

Im Mittelteil versucht Frau Muster Ihre Soft Skills hervorzuheben, was generell ein guter Ansatz ist. Allerdings sollten auch diese Behauptungen mit Beispielen oder Fakten hinterlegt sein. Papier ist geduldig und schreiben kann der Bewerber/die Bewerberin immer viel.

In den letzten beiden Absätzen versucht Frau Muster nochmal etwas Eindruck zu schinden und selbstbewusst zu wirken. Diese Wirkung verpufft allerdings an der schlechten Vorarbeit in den vorherigen Sätzen. Sie wird mit Sicherheit keine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bekommen.

Wenn Sie nun noch genauer wissen möchten, wie Sie Ihr Anschreiben optimal verfassen, dann lesen Sie sich doch am besten hier unseren Beitrag zu einem zielführenden und professionellen Anschreiben durch.
Außerdem gibt es hier auf unserem Blog noch einige Artikel zum Aufbau und dem Inhalt von Bewerbungsanschreiben und Bewerbungen im Allgemeinen.

Wie Sie sich persönlich abheben

Nun haben Sie dank Ihrer optisch und inhaltlich optimierten Bewerbung eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen. Aber wie schaffen Sie es nun, sich auch im Vorstellungsgespräch positiv von Ihren Mitbewerbern abzuheben?

Als erstes Sie sich klar machen, dass Personaler in der Regel sehr gute Menschenkenner sind. Es ist ihr Job, Bewerber schnell einzuschätzen und danach zu beurteilen, ob sie auf die Stelle und in das Unternehmen passen.

Wie also können Sie nun überzeugen und sich positiv abheben?

Ein ganz wichtiges Wort ist hierbei „Authentizität“, also Echtheit.

Ihr Gegenüber würde es wahrscheinlich schnell durchschauen, wenn Sie versuchen würden sich zu verstellen, sich besser dazustellen als Sie sind oder ein Praktikum/ einen Teilzeitjob zu einer Position mit viel Verantwortung aufzubauschen. Außerdem kann ein Arbeitsvertrag auch im Nachhinein noch fristlos gekündigt werden, wenn der Bewerber in seinen Unterlagen falsche Angaben gemacht hat, welche für die Einstellung relevant waren. Hier sind beispielsweise die Angaben „Gute Kenntnisse“ oder „Sehr gute Kenntnisse“ eines bestimmten Programmes häufig, von welchem der Bewerber in der Praxis keine Ahnung hat

Der erste Tipp lautet also: Bleiben Sie authentisch und ehrlich!

Selbstverständlich versucht jeder Mensch sich in einem möglichst guten Licht zu präsentieren und viele Menschen unterschätzen sich selbst und ihre Fähigkeiten sogar. Deshalb ist es wichtig vor einem Bewerbungsgespräch die eigenen Stärken und Schwächen ehrlich zu reflektieren.

Machen Sie nicht den Fehler wie viele andere Bewerber, die das Internet durchforsten nach den „richtigen“ Antworten auf die typischen Fragen der Personalverantwortlichen – beispielsweise zu Ihren Stärken und Schwächen. Sie versuchen dann krampfhaft Schwächen zu nennen, die keine sind zu verwenden, wie „zu perfektionistisch“ oder „zu ungeduldig“. Damit werden Sie zu einem Teil desselben Einheitsbreis wie die restlichen 99 anderen Bewerber auch.

Überlegen Sie sich stattdessen Schwächen, die Sie tatsächlich haben, welche Sie allerdings nicht gleich aus dem Rennen werfen und geben Sie im Vorstellungsgespräch auch gleich dazu an, was Sie tun, um an diesen Schwächen zu arbeiten.

In diesem Zusammenhang ist auch das Thema „Augenhöhe“ ein ganz wichtiges.

Sie sollten versuchen dem Personaler gegenüber auf Augenhöhe zu begegnen. Das ist nicht ganz einfach, vor allem wenn Sie Berufseinsteiger sind oder eventuell einen Beruf haben, in welchem Sie selten mit Führungskräften zu tun haben.

Aber viele Bewerber versuchen um jeden Preis einen möglichst guten Eindruck zu machen „um überhaupt nur irgendeinen neuen Job“ zu bekommen. Diese Haltung sind Personaler schon von der Mehrheit der Bewerber gewohnt, weshalb Sie sich gut von den anderen Kandidaten abheben können, indem Sie sich selbst klar machen, dass Ihr Gegenüber auch nur (ein) Mensch(en) ist/sind.

Der zweite Tipp ist also: Bleiben Sie freundlich und verbindlich, aber nicht unterwürfig, sondern auf Augenhöhe mit Ihrem Gegenüber!

Weitere Artikel zu diesem Thema finden Sie auch hier auf unserem Blog.

Der dritte Tipp, welchen wir Ihnen gerne mitgeben möchte, ist folgender:

Jedes Bewerbungsgespräch besteht im Wesentlichen aus drei großen Blöcken:

„Wer sind Sie?“
„Warum sollten wir Sie einstellen?“
„Warum wollen Sie diesen Job?“

Innerhalb dieser Blöcke gibt es selbstverständlich zahlreiche Fragen mit unendlichen Variationen, welche Sie vor einem Vorstellungsgespräch so gar nicht alle durcharbeiten können – schon gar nicht mit dem Auswendiglernen der perfekten Antworten.

Überlegen Sie sich also ganz zu Anfang eines Bewerbungsprozesses ausführliche Antworten zu diesen drei Fragen. Dabei sollten diese Antworten mehr als nur ein oder zwei Sätze enthalten.

Machen Sie sich selbst klar, wer Sie sind, was Sie möchten und was Sie dem Unternehmen bieten können, was Mitbewerber eventuell nicht mitbringen. Dabei geht es um das, was Sie auszeichnet und was auch Ihre bisherigen Chefs, Kollegen und eventuell auch Freunde (fachlich) an Ihnen schätzen.

Damit sind Sie schon auf einem guten Weg, um die gestellten Fragen gut beantworten zu können.
Denn viele Menschen wissen gar nicht wirklich WER sie sind, WAS sie können und vor allem WAS sie wollen und vom Leben/ von Ihrem Arbeitgeber erwarten.

Fazit

Folgende Sachen sollten Sie, zusammengefasst, bei der Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen also beachten:

1. Ein modernes aber vor allem praktisches und zweckmäßiges Design in welchem alle wichtigen und relevanten Informationen Platz finden.

2. Inhaltlich eine strukturierte und mit einem roten Faden versehene Bewerbung, welche dem Personalverantwortlichen genau die Fragen beantwortet, welche er zu den Kenntnissen und Fähigkeiten eines Bewerbers hat.

3. Ein selbstbewusstes und selbstreflektiertes Auftreten auf Augenhöhe, welches den Personalverantwortlichen sowohl von Ihrer Authentizität und Integrität als auch von Ihrer Eignung für die ausgeschriebene Stelle überzeugt.

Wir hoffen wir konnten Ihnen einige Anregungen für Ihre nächste Bewerbung geben geben und wenn Sie möchten, schau Sie sich gerne noch ein bisschen auf unserem Blog um. Hier finden Sie noch viele weitere interessante und hilfreiche Blogbeiträge zu den Themen Bewerbungen und Vorstellungsgespräche.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Bewerbungen und falls Sie Hilfe mit der Erstellung Ihrer Bewerbung benötigen, helfen wir Ihnen natürlich auch gerne weiter!

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