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Bewerbungstipps #3: Der Aufbau einer Bewerbung, Teil 3 – Lebenslauf: Die Übersichtlichkeit zählt!

Den Lebenslauf einmal eingetippt, in ein hübsches Design aus dem Internet eingefügt und an 30 Anschreiben drangehängt. Oder einen alten Lebenslauf mit den neuesten Daten gefüttert und das Design ein bisschen moderner gestaltet.

 

Wenig Aufwand und merken tut das ja eh keiner! Falsch!

 

Tatsächlich solltest du dich mit dem Gedanken anfreunden, dass du für einen guten Eindruck auch deinen Lebenslauf jeder Stellenanzeige und Bewerbung anpassen solltest. Und zwar nicht im Design, sondern inhaltlich.

 

Oft reicht gerade bei älteren Lebensläufen eine reine Aktualisierung des Lebenslaufes nicht aus. Die Anordnung der Stationen ist veraltet oder die ganze Struktur nicht mehr aktuell.

 

Aber auch bei Berufsanfängern oder Bewerbern, die noch nicht so lange aus dem Bewerbungsprozess draußen sind reicht es nicht, den Lebenslauf ein bisschen zu aktualisieren und dann an gut geschrieben Anschreiben dranzuhängen.

 

Ein Lebenslauf sollte ihr individuelles Profil ebenso darstellen wie das Anschreiben. Und nochmal, ich meine hier nicht das Design!

 

 

Aktuelle Daten sind wichtiger als ältere

Wenn du schon seit 15 Jahren im Berufsleben stehst, in deinem Lebenslauf aber noch sämtliche Praktika aus vor deiner Berufszeit aufgeführt sind, macht das keinen sonderlich guten Eindruck. Ebenfalls haben Schulungen aus dem Jahr 1999 zum Umgang mit Windows 98 nichts mehr in den aufgeführten Weiterbildungen zu suchen.

 

Der Personaler möchte schnellstmöglich erkennen können, was für eine Person du heute bist und was du heute für Kenntnisse und Fähigkeiten hast. Natürlich heißt das nicht, dass du nicht auf deine Tätigkeiten bei früheren Jobs eingehen sollst, allerdings gilt hier die Devise:

 

Was weiter zurückliegt wird knapper beschrieben, was aktueller ist darf und muss ausführlicher beschrieben werden.

 

Solltest du also in den letzten 6 Jahren bei 3 verschiedenen Firmen gearbeitet haben, solltest du auf die, die aktueller sind ausführlicher eingehen als auf die weiter zurückliegenden. Das Ganze sollte dann zusätzlich auch noch auf die Stellenbeschreibung zugeschnitten werden.

 

Nehmen wir an, du warst 2 Jahre bei der Max & Müller GmbH als Ingenieur beschäftigt, danach 3 Jahre in der Müller, Maier, Schulz AG als Projektleiter tätig und danach hast du dich 1 Jahr bei einer Softwarefirma als Programmierer versucht. Nun hast du gemerkt, dass reine Programmierung nichts für dich ist und du möchtest wieder zurück auf einen Projektleiterposten im Automobilbereich.

 

In diesem Fall solltest du vor allem die beiden ersten Stellen deutlich herausarbeiten und an die Stellenanzeige anpassen. Falls du in der dritten Stelle etwas gelernt oder getan hast, was dir in deinem neuen Job von Nutzen sein kann (wie beispielweise die Programmierung von autonomen Systemen) solltest du das unbedingt ebenfalls einfließen lassen.

 

Achte darauf, ein virtuelles 3D-Modell von dir zu erstellen, so dass der Personaler eine authentische Vorstellung von dir im Kopf hat, wenn er deinen Lebenslauf liest.

 

Der Unterschied zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen

Gerade für Berufsanfänger kann es schwierig sein zu differenzieren was wichtige und was eher unwichtige Informationen sind. Hier kann es hilfreich sein die Stellenanzeige durchzuarbeiten, um so herauszufinden, welche Informationen für die Stelle und den Personaler wichtig sind und auf welche du nur oberflächlich eingehen musst.

 

 

Falls du weitere Hilfe für deine Bewerbung benötigst, helfen wir dir natürlich gerne weiter!

 

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